GRILLTONNE

Eines meiner neuen Projekte, von welchem ich absolut begeistert bin, ist die Grilltonne. Es gibt die Möglichkeit, diese fertig zu erwerben. Oder wer handwerklich geschickt ist, erstellt sich ein Großteil der Tonne selbst. Standartmaße für die Platten sind 60cm, 80 cm, 100cm. In einer Stärke von 4-6 mm werden diese angeboten. Ihr müsst nicht unbedingt eine Tonne als Feuerstätte nutzen. Ein stabiler Grill bzw. eine Feuerschale sind ebenfalls nutzbar. Täuscht euch nicht, die Platte bringt ein erhebliches Gewicht auf die Waage. Wichtig, schaut das die Platte Ausfräsungen zum Greifen hat. Das erleichtert den Transport erheblich. Mit eigener Initiative hatte ich ca. 200 Euro Materialkosten.

Rezepte werde ich euch nicht verdeutlichen, sowie das Einbrennen und Reinigen. Das Netz ist voll mit Informationen. Diese Konstruktion ist hauptsächlich für eines da und das ist die Geselligkeit und Gemütlichkeit. Klar, kann der Koch das Zubereitete seinen Gästen servieren. Aus meinen Erfahrungen verfehlt es jedoch die Funktion. Gebt euren Gäste einen Spachtel, eine Grillzange in die Hand und ab geht es. Keiner kann sich über euer Zubereitetes beschweren. Jeder Teilnehmer ist sein eigener Herr und für sein Gelingen selbst verantworlich.

Einen erheblicher Vorteil sind die verschiedenen Wärmezonen der Platte, sowie das 20cm große Loch in der Mitte. Über dieses könnt ihr ein Grillrost auflegen, um Würstchen zu garen. Ein Wog aufsetzen, um Gemüse zu dünsten. Eine gußeiserne Pfanne aufsetzen um Zwiebeln zu schmoren. Vorsicht, da ist enorme Hitze darunter. Verbranntes kann schnell entstehen. Natürlich könnt ihr alles auch direkt auf der Platte garen.

 

Die Tonne

Haltet euch eins vor Augen, die Tonne muss nicht aus besten Material bestehen, eine Sonderanfertigung sein. Sie hat nur einen Zweck, Feuer darin zu machen. Irgendwann wird sie eh anfangen zu rosten. So eine Tonne erhaltet ihr im Netz für ca 50 Euro. Schaut mal auf den Schrottplatz, vielleicht hat ein Nachbar eine im Schuppen stehen. Brennt die Tonne richtig aus ! sollte sich noch Farbe darauf befinden, ist ein anständiges Feuer über einen längeren Zeitraum notwendig, um diese zu entfernen. Seit bedacht, die Tonne frisst anständig Holz. Sollte es mal kalt sein und ihr wollt nur Feuer machen, ist sie ein optimaler Wärmespender. Ein Windchen darf auch einmal wehen, ohne das die Funken sich auf dem gesamten Grundstück verteilen. Sie gibt also auch eine gewisse Sicherheit. Wichtig, im unteren Teil der Tonne müssen Luftlöcher gebohrt, gefräßt werden. Die Sauerstoffzufuhr, soll ausreichend gewährleistet werden. Bohrt ein Muster ein. Das gibt im Dunkeln einen geilen Efekt. Wer Lust hat, kann sich noch Zeichen, Schriftzüge einsetzen. Das gibt ebenfalls ein starkes Bild.

Das Innenleben der Tonne

Hier müsst ihr kreativ sein. Nahezu alle Möglichkeiten, von Grillen über Räuchern, Smoken könnt ihr anwenden. Ich habe den Umfang durch drei geteilt und dementsprechend am oberen Rand gekennzeichnet. Mit der Wasserwaage an den gekennzeichneten Punkten, eine Senkrechte, Richtung Boden gezogen. Ich habe mir drei Schienen eines Regalsystemes besorgt. Diese werden an den Makierungen, an der Senkrechte befestigt. Achtung, jede Schiene muss von der identischen Seite abgemessen werden und wird dann gekappt. So eine Tonne beträgt meistens eine Höhe von 80 cm. Die Länge einer Schiene sollte 75 cm betragen. Streben können in verschiedenen Höhen, an den Schienen angebracht werden. Verschiedene Auflagen, können darauf abgelegt werden. Grillrost, wer hat eine Trommel aus einer Waschmaschiene, eine Ablage um darauf Feuer zu machen, sind Möglichkeiten. Unter der Grillplatte könnt ihr Abstandhalter anbringen. Diese könnt ihr preiswert im Netz erhalten. Ihr könnt diese auch selbst anfertigen. Die Halterung, welche ich benutze, verhindert das Verrutschen der Platte und gibt eine gewisse Sicherheit. Die Abstandhalter sind kein Muss.

Dieser Abschnitt, wird demnächst bildlich veranschaulicht.

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© Stefan Strauch